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BERKESDFISHING

Über den Fischteich

Der Fischteich und Wildpark von Berkesd liegt in Südungarn (im Komitat Baranya), südlich von Pécsvárad. Von den Dörfern Berkes und Kátoly ist er leicht anzureisen. Er ist durch die Anstauung des Baches Szilágyi (Szilágyi-patak) entstanden und funktioniert seit den 80er Jahren als Fischzucht. Der Teich besteht in der Realität aus zwei Teichen, von denen der neue Eigentümer erstens den oberen Teich von der Zerstörung und Verschlammung gerettet hat und anschließend ihn dank vielen Arbeitsstunden und finanzieller Investierung zum Angeln geeignet gemacht hat.

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Der Teich vom Deich

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Der Teich von seinem flacheren Nordteil

 

 

Anreise
Von Szeged die Strecke in Richtung der Städte Baja–Bátaszék–Pécsvárad–Berkesd nehmen: die Reisedauer ist ungefähr auf zwei und halb Stunden zu schätzen.

Von Budapest die Autobahn M6 nehmen und in Richtung der Städte Szekszárd–Mohács–Pécsvárad fahren: die Fahrt dauert ungefähr von zwei bis zwei und halb Stunden. Man fährt an den Teich auf den letzten drei Kilometern auf einem Landweg eines landwirtschaftlichen Gebietes, deswegen ist es empfehlenswert, beim regnerischen Wetter bei dem Eigentümer vorher nachzufragen, ob die Anreise mit PKW in diesem Fall möglich ist.

 

 

Hydrographische Eigenschaften des Teiches

Der Fischteich erkennt sich über die Eigenschaften der Speicher von klassischen Talsperren. D.h., am oberen Teil des Teiches findet man ein flacheres Wassergebiet mit Wasservegetation durchgewachsen. Dies ist zugleich ein guter Laichplatz, deswegen wurden hier keine Angelplätze gestaltet. An unteren Stellen ist das Wasser ungefähr zwei Meter, im ehemaligen Bachbett sogar drei Meter tief. Dank dem Baggern in der jüngsten Vergangenheit konnte sich im Teich an den meisten Stellen noch keine das Angeln beeinflussende Schlammmenge ansammeln. Beim Teichbau war es kein Ziel, das Wasserbecken komplett glatt zu gestalten, so haben Fische Gruben und Hindernisse als Umwelt. Im mittleren Teil des Teiches bei den Gasthäusern befinden sich Hindernisse am wenigsten und angelt man am häufigsten. Ein bequemer Fischfang an diesen Plätzen ist also quasi garantiert. Um den Deich sind die tiefsten Teile des Teiches zu finden, obwohl das Wasser hier wieder nicht tiefer als vier Meter ist. Hier ist auch das Ufer viel härter und stellenweise kiesiger. Dieser Teil des Teiches ist wegen seiner Tiefe weniger verwildert, Bäume und Büsche sind weniger hochgewachsen, so kann man hier mit wenigeren Hindernissen für den Haken rechnen.

 

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Auf der Nordseite wurde der ehemalige Zustand des Teiches zur natürlichen Fischzucht bewahrt

Das Bachbett läuft mit dem Bachufer nicht gleich. Obwohl das Bachbett bei manchen Stellen kaum wahrnehmbar ist, fällt es einem bei anderen Stellen hinsichtlich seiner Tiefe und Struktur anders auf. Am oberen Teil des Teiches zeigt sich das Bachbett durch die aus dem Wasser erhebenden Büsche, während an den tieferen Stellen des Teiches muss es gesucht werden. Nach einem großen Regen wird das Wasser wegen der Talsperre trüb und wenn es bei der Hochwasserentlastung durchläuft, können auch stärkere Strömungen vorkommen.

 

Angeln

Vor der Ausformung des Teiches, vor dem Baggern und Teichbau hat sich ein wesentlicher Fischbesatz realisiert. Der Zuchtbestand wurde durch den Besatz von größeren Karpfen sowie Hechte von zwei bis drei Kilogramm gegründet. Später bei den ersten Probeangeln wurden sogar Fische überraschender Größe gefangen, von denen welche die ehemalige wasserarme und verschlammte Zeit des Teiches überstanden haben mussten: es wurden Karpfen auch über zehn Kilogramm sowie Hechte über sechs Kilogramm gefangen.

Die am meisten vorkommenden Fische des Teiches sind Karpfen, die am leichtesten mit Grundangeln zu fangen sind. Um größere Fische zu fangen, braucht man die selektierende Wirkung der Boilie-Methode: Es sind zahlreiche dreijährige Karpfen im Teich, die größere Fische beim Gebrauch kleinerer Köder sowie bei der Verwendung von Bodenblei und Futterkorb im Allgemeinen überholen. Selbstverständlich kann man sich doch als Ziel setzen, große Karpfen oder sogar Döbelarten und Karauschen mithilfe feinerer Angelgeräte zu fangen. Die Chance jedoch, dass man hierbei Fische über drei Kilogramm fängt, ist ziemlich klein.

 

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Die Beute ist schon in der Nähe des Keschers…

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Man braucht die selektierende Wirkung der Boilie-Methode, falls man größere Fische fangen möchte…

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Wenn man sich große Ziele setzt, wird das Ergebnis auch groß…

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Es lohnte sich früh aufzustehen…

Nach unseren Erfahrungen bevorzugen größere Fische stinkende Köder mit scharfem Aroma. Dies gilt sowohl für Boilie als auch für Pellets, der Durchmesser des Köders sollte über zwanzig Millimeter groß sein. Am oberen Teil des Teiches mit den vielen Hindernissen lohnt es sich auf Karpfen mit Pose zu fischen: sie sind vor allem im erwärmenden Wasser bzw. beim stärkeren südlichen/südwestlichen Wind leicht zu finden. Im Teich hat sich zugleich ein bedeutsamer Bestand an Graskarpfen als Rest der ehemaligen Fischzucht gebildet, zu deren gezielten und erfolgreichen Angeln jedoch leider noch keine Tipps gegeben werden können. Graskarpfen tauchen nur als zufällige Fische auf den Haken der Karpfenangler auf.

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Mit Feederruten kann man ein unterhaltsames Angeln erleben...

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Auch schönere Bleie haben ihr Zuhause im Teich…

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Ein Tipp: Immer den passenden Kescher mitbringen…


 

Raubfische
Im Teich leben auch viele Raubfische: zahlreiche Hechte, immer mehr Zander bzw. Welsen (Bestandgröße ist unbekannt) bilden die mögliche Beute unserer Gastangler. Zum Fischen auf Raubfische besteht die Möglichkeit in erster Linie in der Herbstzeit (vom 1. November bis 31. Januar). Die Benutzung eines Wirbels ist selbstverständlich erlaubt, wozu Boote ausgeliehen werden können. Von Hechten wurden welche über sechs Kilogramm und von Zandern welche über drei Kilogramm gefangen. Welse wurden von Anglern bis jetzt nur selten getroffen, obwohl der Eigentümer der Anlage einmal in der Sommerzeit einen über dreißig Kilogramm am Ufer gefunden hat.

 

 

Infrastruktur

Am östlichen Teil des Teiches wurden drei Gasthäuser und eine für alle offene Gemeinschaftsterrasse gestaltet. Die Hauptsteg befindet sich auch hier, von der das Angeln natürlich zulässig ist. Bei den Gasthäusern kann man auch weitere Dienstleistungen in Anspruch nehmen: Es gibt die Möglichkeit zum Duschen, zum Kaufen von Trinkwasser bzw. zur Benutzung der Toiletten.

Bei Bedarf können wir unseren Gastanglern eine Vollpension anbieten, die maximal drei Mahlzeiten enthält. Wir können ebenfalls Lebensmittel, Getränke und weitere notwendige Produkte auf Ladenpreis auf Wunsch anschaffen.

In der Hauptsaison können auch im Büfett sowie im Anglerladen die notwendigsten Produkte gekauft werden. Es sind ebenfalls auf Wunsch Boote mit oder ohne Motor zu mieten.

 

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Eingang…

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Die Ostseite des Teiches lässt sich mit PKW herumfahren…

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Auf der gedeckten Terrasse auf der Hauptsteg kann man auch essen, ohne sich vom Angelplatz zu entfernen...

 

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Die Fischzucht am Teich bietet ebenfalls etwas Sehenswertes…